Remote pictures / imagination
Kleine JEPGs aus dem Internet sind das Ausgangsmaterial dieser Bildserie. Dieses eigentlich schon virtuelle Bildmaterial wird mit einem einfachen Programm in eine Abfolge von Ziffern und Buchstaben codiert, die jedes Pixel des Ausgangsbildes beschreibt. Dieser Textcode wird zum Bildinhalt und verweist auf das entfernte Bild. Noch weiter gedacht (und ausgeführt) wird dieser Code durch eine digitale Stimme nachgesprochen.
Die Titel der Bilder sind eher allgemein gehalten und engen die Vorstellung des imaginierten, entfernten Bildes nicht ein. Der dargestellte Bildcode wird so einerseits zum Mittler einer "eingebildeten" Bilderfahrung. Auf der konkreten materiellen Ebene hat der Betrachter die Möglichkeit sich auf ein minimalistisches, meditativ anmutendes, sehr konkretes Bild einzulassen.
Zu jeder Arbeit ist eine CD mit der Sprachausgabe verfügbar.
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